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ABSTIMMUNG ÜBER PROJEKTIERUNGSKREDIT UMFAHRUNG AARWANGEN

Verkehr / Landschaft / Finanzen / Aarwangen / Übersicht

MIT DEM KOPF DURCH DIE WAND UND MIT BAUMASCHINEN QUER DURCH DIE LANDSCHAFT?

Nun soll der Autobahnzubringer Oberaargau doch noch kommen, nur heißt wird jetzt von der "Verkehrssanierung Aarwangen - Langenthal Nord" gesprochen. Das Projekt kostet 140 Millionen Franken und wirft alle Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte über den Haufen, nämlich dass wir zu der verbleibenden Landschaft Sorge tragen sollten, dass ein großer Teil des Verkehrs auch auf Durchgangsstraßen hausgemacht ist und dass neue Straßen mehr Verkehr bringen. Letzteres würde wesentlich für die neue Straße zwischen Langenthal und dem Längwald nördlich der Aare gelten. Die Umfahrungsstraße würde Ausweichverkehr anziehen, also zusätzliche Lastwagen, welche die Autobahn verlassen und die Strecke zwischen Niederbipp und dem Kanton Luzern abkürzen würden. Bützberg und andere Dörfer haben auch viel Verkehr, doch dort hat man sich mit lokalen Maßnahmen, vor allem mit Inseln, Toren und Kreiseln zur Hebung der Sicherheit begnügt. Die präsentierte Lösung für Aarwangen ist zu teuer und wird nicht den erhofften Nutzen bringen. Die Betriebe in der Langenthaler Industrie- und Gewerbezone Nord werden kaum den Umweg über Bützberg-Hard auf sich nehmen.


Quelle für die Karte:
https://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen.assetref/dam/documents/portal/Medienmitteilungen/de/2016/03/2016-03-31-bve-mitwirkungsbericht-oberaargau.pdf


Das Trassee, das für die Umfahrungsstraße vorgesehen ist, führt durch kaum besiedeltes Gebiet. Das Kieswerk Die Landschaft ist jedoch eine wertvolle Mischung von Acker- und Wiesland, Fluss und Wald. Das Kieswerk im Banwald wird dort, wo die Vorräte erschöpft sind, naturiert und gibt dann Trockenstandorte für Flora und Fauna her.


Blick von Pt. 436 über die Aare zum Scheurhof.


Blick von Pt. 436 beim Banwald von Aarwangen auf Kleben (Gemeinde Bannwil). Hier käme die Brücke zu stehen. Sie würde die Landschaft empfindlich stören.


Blick über das Banfeld in Richtung Meiniswil.


Blick über das Banfeld in Richtung Meiniswil. Die neue Straße käme vor der Reihe Kirschbäume in der Mitte des Bildes zu stehen und würde das Banfeld zerschneiden. Das würde die Schönheit der Landschaft sehr beeinträchtigen und wäre auch nachteilig sowohl für die Landwirtschaft als auch für für wildlebende Tiere.


Blick vom Moosberg über das Banfeld zum Banwald.


Blick vom Moosberg über das Banfeld zum Banwald und hinüber zum Jura.


Hard bei Bützberg.


Die Hard bei Bützberg. Der Fahrweg für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr würde hier durch die Umfahrungsstraße ersetzt.
Das Naherholungsgebiet zwischen Feld und Wald würde entwertet, die Ruhe wäre dahin. Vogelstimmen auszumachen würde um einiges erschwert.
Hinter uns - bei der heutigen Abzweigung zum Verkehrsprüfzentrum Bützberg - müsste ein aufwendiger Verkehrsteiler für den Verkehr auf der Kantonsstraße 1 zwischen Langenthal und Bern sowie der Umfahrungsstraße Aarwangen gebaut werden.
Lieber auf diese großspurige Lösung verzichten und die günstigere und rasch zu verwirklichende Variante Null+ wählen, für welche es auch bereits ein Vorprojekt gibt.

VCS lehnt Verkehrssanierung Aarwangen-Langenthal Nord ab.
Pro Natura sagt nein zur Umfahrungsstraße Aarwangen.
www.luxusstrasse-nein.ch
Pro Velo sieht in der Vorlage keine Vorteile für Radfahrer und lehnt sie ab.
SP des Kantons Bern sagt deutlich nein zur "Verkehrssanierung Aarwangen".
Die Grünliberalen listen ihre Gründe zur Ablehnung der Luxusstraße im Oberaargau auf.
Grüne wollen keine Umfahrungsstraße Aarwangen - Langenthal Nord

http://www.spbuchsi.ch/index.php?id=1442
http://thunstettenbuetzberg.spbe.ch/index.php?id=3238

http://www.derbund.ch/bern/region/heute-traktoren-morgen-lastwagen/story/23944184
http://www.bernerzeitung.ch/region/oberaargau/Angst-um-die-Natur-im-Buetzbergtaeli/story/18261989